Marv

Hallo Leute! Marv mein Name. Roter Kater. Drei Jahre jung. Straßenlegende. Die Nase etwas ramponiert. (Sagen wir so: Ich habe Dinge gesehen. Dinge, die ein Sofa-Schmusekater nicht verstehen würde. Das Leben draußen ist halt kein Wellnessurlaub! Aber ganz ehrlich? Ihr solltet den anderen erstmal sehen!! ;-).

Tja, aber was soll´s. Jetzt hocke ich hier auf meinem Kratzbaum im Tierheim und checke die Lage. Von hier oben habe ich alles im Blick. Überblick ist wichtig, wenn man ein Profi ist. An sich ist hier okay: Der Fressnapf wird immer gut gefüllt, die Decken hübsch aufgeschüttelt, sogar das Klo machen sie sauber - aber das Personal ist manchmal etwas… distanzlos. Wer mir dumm kommt, kriegt gleich eine klare Ansage: Ein Knurren, das tief aus dem Keller kommt. Sicherheitsabstand, merkt euch das!

Aber – und das bleibt unter uns – manchmal gibt es da plötzlich diese Momente. Es gibt da ein paar Menschen…die machen irgendwie alles richtig. Keine Ahnung, warum. Die riechen richtig. Die bewegen sich richtig. Die lasse ich dann problemlos durch die Marv-Sicherheitskontrolle und schalte in den Schmuse -Modus. Dann gebe ich echt alles: Ich schmeiße ich mich sogar gegen ihre Beine, als wäre ich eine flauschige Abrissbirne. Aber eins ist auch klar: Natürlich in Maßen! Ich habe schließlich einen Ruf zu verlieren.

Mein Tageshighlight? Das Buffet! Ist doch logo. Wenn dann das Klappern der Futternäpfe anfängt... Leute, da kennt ein Marv keine Freunde! Während die anderen Katzen hier noch vornehm am Napf schnuppern und prüfen, ob die Temperatur stimmt, hab ich meine Portion schon längst inhaliert und übernehme auch gleich die Qualitätskontrolle beim Nachbarn! Ich fresse nicht, ich vernichte. Wer weiß schließlich, wann es das nächste Mal was gibt? Wer draußen überlebt, lernt eins ganz schnell: Du musst schneller sein als der Hunger. Effizienz ist eben alles.

Ich suche jetzt also Menschen, die cool genug sind, mich zu nehmen, wie ich bin. Die akzeptieren, dass ich der Boss bin, mir aber trotzdem den Bauch kraulen, wenn mir danach ist. Und eins ist klar: Wenn die Tür zu bleibt, gibt’s Ärger! Auch wenn ich dann ein Zuhause habe (was ich natürlich schon gern hätte), brauche ich Freiheit in den Schnurrhaaren und meine Streifzüge durch die Nachbarschaft - diesmal halt nur mit einem vollen Bauch und einem sicheren Sofa im Rücken. Den Rest regle ich. Ich suche mir meine Leute schon gerne selber aus. Wenn du also irgendwann merkst, dass ein roter Kater plötzlich an deinen Beinen klebt … dann Glückwunsch. Du wurdest von Marv ausgewählt!

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende.

Da uns wirklich jeder Cent hilft, können Sie uns gerne mit einer Geldspende unterstützen.
Selbstverständlich können Sie uns und unsere Fellnasen auch mit Sachspenden in Form von z.B. Futter helfen.

mehr dazu

Diese Website verwendet Cookies.
Dies ermöglicht uns, Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis bieten zu können. Mehr Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
Mit der weiteren Nutzung unserer Internetseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Akzeptieren und speichern